Impressum Datenschutzerklärung

Über uns
DER LANGE WEG

Am 1. April 1986 befestigte ich mein Kanzleischild am Domplatz 4 in Regensburg: die Geburtsstunde einer 25jährigen Kanzleigeschichte. Die Kanzlei steckte noch in den Kinderschuhen, es war eine One-Woman-Show. Alle anfallenden Arbeiten konnte ich aufgrund meiner kaufmännischen Ausbildung selbst ausführen, von der Korrespondenz bis zur Steuererklärung.

Anfangs war sehr viel Zeit, sich mit zusätzlichen Aufgaben einzudecken, und so nahm ich die Chance wahr, als Geschäftsführerin der Regensburger Niederlassung einer Ärzte- und Zahnärzteberatungs-GmbH zu fungieren.

Durch diese Tätigkeit wurde ich nicht nur mit den steuerlichen Finessen einer Arztpraxis vertraut, sondern erkannte sehr schnell, dass diese Berufssparte wegen der mangelnden wirtschaftlichen Ausbildung andere Beratungsinstrumente einzusetzen waren. Ein wichtiger Grundstein für meine berufliche Zukunft war gelegt.

Einige Zeit später heuerte ich beim Landesverband des Bayerischen Einzelhandels als Dozentin an und unterrichtete viele angehende Handelsfachwirte in Buchführung, Kostenrechnung, Statistik und Steuerrecht. Einige meiner Schüler wurden meine ersten Mandanten. In Zeiten der Globalisierung durfte ich einige findige Geschäftsleute begleiten beim Aufbau oder bei der Fortführung von erfolgreichen Unternehmen und Zeitzeuge werden, dass es immer einen Weg gibt, der zum Erfolg führt, wenn man zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen trifft.

Im Jahr 1987 war dann die Zeit des „Single“-Daseins vorbei und Frau Fritsche wurde meine erste Mitarbeiterin, die mich auch heute, nach 24 Jahren, wieder als Vollzeitbeschäftigte begleitet und praktisch den ganzen Weg mitgegangen ist. Mit schwerem Herzen gab ich die Buchführung und Kanzleiverwaltung in ihre Hände und widmete mich nun nur noch der Beratung und den Jahresabschlussarbeiten.

1988 kam meine Tochter zur Welt. Meine Welt veränderte sich, doch nicht mein Einsatz im Beruf. Im Jahr 1990 zogen wir dann in die Josef-Adler-Straße und vereinten Büro und Wohnung, eine Entscheidung, die für die ersten zehn Lebensjahre meiner Tochter sicher die beste Lösung war.

Im Jahr 1991 kam ein kleiner Mandantenstamm der Kanzlei Truksa dazu und mit ihr zwei treue Mitarbeiterinnen, von denen Frau Pommer die zweite Stütze in meinem Büro wurde und bis heute viele langjährige Kunden betreut. Mit meinem Kind wuchs das Büro.

1992 wurden zwei Auszubildende eingestellt, von denen mir Frau Hanauer bis heute treu geblieben ist.

Der Erfolg stellte sich ein, weil es gelang einen Mitarbeiterstamm aufzubauen, der nicht nur gut ausgebildet wurde, sondern auch eine hohe Arbeitszufriedenheit erlangt hat. Bei meinem Kanzleikonzept werden die Mandanten nur von Mitarbeitern betreut, die für den Kunden auch mir gegenüber verantwortlich sind. Im Laufe der Zeit hat sich heraus entwickelt, welche Mandanten zu welchem Mitarbeiter passen und es ist in den meisten Fällen eine Zusammenarbeit erreicht worden, die für alle Beteiligten zu erfreulichen Ergebnissen geführt hat. Die Arbeit in der Kanzlei erfolgt im Team und ein Erfahrungsaustausch ist ausdrücklich erwünscht. Es war nie notwendig, Druck auf die Mitarbeiterinnen auszuüben, bzw. gerade der faire Umgang miteinander hat dazu geführt, dass mein Unternehmen wie eine große Familie funktioniert.

Seit 2001 wurde das Team mit Frau Soller bereichert, unserem Sonnenschein auch bei trübem Himmel.

Im Jahr 2007 kam dann Frau Petzl dazu und mit ihr der Gedanke, die Kanzleiräume zu erweitern. Der Umzug ins Rennplatz Einkaufszentrum REZ wurde von allen Mitarbeitern gut geheißen. Die Parksituation ist für Kunden und Mitarbeiter entspannt und das Nahversorgungszentrum bietet alle Möglichkeiten, die Dinge des täglichen Lebens nebenbei zu erledigen: Von der Reinigung bis zum Arztbesuch können alle Bedürfnisse abgedeckt werden. Und auch der Teamgedanke konnte in den neuen Räumen noch stärker verwirklicht werden, sodass sich jeweils vier Mitarbeiter zwei Räume teilen und damit die Verantwortung für die jeweiligen Hauptsparten, in denen ich tätig bin.

Wichtig war mir in all den Jahren der persönliche Kontakt mit dem Mandanten.

Auch wenn die Informationswege durch Internet und E-Mail kürzer geworden sind, ist das Gespräch durch nichts zu ersetzen. Ob es um den Wandel des Berufsbildes oder um die Änderung der persönlichen Verhältnisse geht, jeder Fall ist individuell und erfordert ein eigenes Beratungsprofil. Patentlösungen sind hier nicht gefragt.

Und der Ausblick auf die Zukunft:

Ich bemühe mich so weiter zu machen wie bisher. Kontinuität, gegenseitige Achtung und Erfahrung sind meine Wegbegleiter.

Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, die Sie mir stellen!

Autor: Petra Saar